NEWS - aktuelle Informationen
zurück 25.02.2026
Die Bundesregierung hat gestern ein Eckpunktepapier zur Reform des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) vorgestellt. Haus & Grund sieht darin einen wichtigen Schritt hin zu mehr Verlässlichkeit für Eigentümer. Nach monatelanger Verunsicherung bringe die Koalition endlich Planungssicherheit zurück – und erkenne an, dass Klimaschutz im Gebäudebestand nur mit, nicht gegen die Eigentümer gelingen kann.
Mit den geplanten Streichungen der §§ 71 bis 71p sowie 72 (GEG) entfallen die starren Vorschrif-ten, ausschließlich Heizungen mit einem hohen Anteil erneuerbarer Energien einzubauen. Stattdessen sollen Gas- und Ölheizungen weiterhin zulässig bleiben. Erst ab 2029 wird ein Anteil von mindestens zehn Prozent CO₂-neutraler Brennstoffe wie Biomethan vorgeschrieben. Der Anteil soll ab 2040 weiter steigen. Für Haus & Grund ist das ein sinnvoller und machbarer erster Schritt, um die Umstellung schrittweise und technologieneutral voranzubringen.
Besonders positiv bewertet der Verein, dass funktionierende Heizungen nicht mehr verpflichtend ausgetauscht werden müssen. „Das schützt viele Mitglieder vor unkalkulierbaren Investitionen und technischen Experimenten“, betont Haus & Grund. Eigentümer könnten nun ihre Anlagen modernisieren, wenn es wirtschaftlich und technisch sinnvoll sei – nicht, weil sie gesetzlich dazu gezwungen werden.
Auch die vereinfachte Wärmeplanung der Kommunen wird grundsätzlich begrüßt. Sie kann aus Sicht von Haus & Grund nur dann erfolgreich sein, wenn sie transparent erfolgt und Eigentümer frühzeitig einbindet. Wichtig sei zudem die Entscheidung der Regierung, dass Wärmepreise für Eigentümer bezahlbar bleiben sollen.
Weitere Punkte sind geplant. Trotz der weitreichenden Erleichterung sollen die Vorgaben der eu-ropäischen Effizienzrichtlinie eingehalten werden. Das Gesetz soll zum 01.07.2026 in Kraft treten. Die angekündigte Evaluation im Jahr 2030 wird zeigen, wie weit die Maßnahmen greifen. Eine gute Möglichkeit, Bilanz zu ziehen und gegebenenfalls nachzusteuern.
„Klimaschutz ja, aber mit Vernunft und Augenmaß, das war und ist unsere Devise“, so Haus & Grund abschließend. „Nur so wird die energetische Modernisierung im Gebäudebestand Akzep-tanz finden und von den Eigentümern mitgetragen werden.“
Haus & Grund Lüneburg e.V. ist über den Landesverband Haus & Grund Niedersachsen Teil der bundesweiten Eigentümerschutz-Gemeinschaft mit insgesamt mehr als 900.000 Mitgliedern.
zurück zur Übersicht
Mit den geplanten Streichungen der §§ 71 bis 71p sowie 72 (GEG) entfallen die starren Vorschrif-ten, ausschließlich Heizungen mit einem hohen Anteil erneuerbarer Energien einzubauen. Stattdessen sollen Gas- und Ölheizungen weiterhin zulässig bleiben. Erst ab 2029 wird ein Anteil von mindestens zehn Prozent CO₂-neutraler Brennstoffe wie Biomethan vorgeschrieben. Der Anteil soll ab 2040 weiter steigen. Für Haus & Grund ist das ein sinnvoller und machbarer erster Schritt, um die Umstellung schrittweise und technologieneutral voranzubringen.
Besonders positiv bewertet der Verein, dass funktionierende Heizungen nicht mehr verpflichtend ausgetauscht werden müssen. „Das schützt viele Mitglieder vor unkalkulierbaren Investitionen und technischen Experimenten“, betont Haus & Grund. Eigentümer könnten nun ihre Anlagen modernisieren, wenn es wirtschaftlich und technisch sinnvoll sei – nicht, weil sie gesetzlich dazu gezwungen werden.
Auch die vereinfachte Wärmeplanung der Kommunen wird grundsätzlich begrüßt. Sie kann aus Sicht von Haus & Grund nur dann erfolgreich sein, wenn sie transparent erfolgt und Eigentümer frühzeitig einbindet. Wichtig sei zudem die Entscheidung der Regierung, dass Wärmepreise für Eigentümer bezahlbar bleiben sollen.
Weitere Punkte sind geplant. Trotz der weitreichenden Erleichterung sollen die Vorgaben der eu-ropäischen Effizienzrichtlinie eingehalten werden. Das Gesetz soll zum 01.07.2026 in Kraft treten. Die angekündigte Evaluation im Jahr 2030 wird zeigen, wie weit die Maßnahmen greifen. Eine gute Möglichkeit, Bilanz zu ziehen und gegebenenfalls nachzusteuern.
„Klimaschutz ja, aber mit Vernunft und Augenmaß, das war und ist unsere Devise“, so Haus & Grund abschließend. „Nur so wird die energetische Modernisierung im Gebäudebestand Akzep-tanz finden und von den Eigentümern mitgetragen werden.“
Haus & Grund Lüneburg e.V. ist über den Landesverband Haus & Grund Niedersachsen Teil der bundesweiten Eigentümerschutz-Gemeinschaft mit insgesamt mehr als 900.000 Mitgliedern.
H&G Lüneburg e.V.
Altenbrücker Damm 14
21337 Lüneburg Telefon 0 41 31 - 85 55 11
Telefax 0 41 31 - 85 55 13
> Wegbeschreibung
21337 Lüneburg Telefon 0 41 31 - 85 55 11
Telefax 0 41 31 - 85 55 13
> Wegbeschreibung
Öffnungszeiten
Montag, Mittwoch und Donnerstag
10:00 bis 16:00 Uhr
Dienstag und Freitag
10:00 bis 13:00 Uhr
10:00 bis 16:00 Uhr
Dienstag und Freitag
10:00 bis 13:00 Uhr
NEWS - aktuelle Infos
Haus & Grund begrüßt ...
Die Bundesregierung hat gestern ein Eckpunktepapier zur Reform des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) ...
weiterlesen
weiterlesen